Ein Vier-Gang-Menü zuhause liegt bei rund 190 Franken pro Person. Ein Koch, der über mehrere Tage bleibt, kostet ab 1500 Franken pro Tag — unabhängig davon, ob vier oder zwölf Personen am Tisch sitzen. Beides sind Richtwerte, Stand 2026.
Damit könnte der Text zu Ende sein. Nur hilft eine Zahl ohne Zusammenhang niemandem beim Planen. Die nützlichere Frage lautet: Was bewegt sie — nach oben und nach unten?
Das ist der grösste Hebel, und der einzige, den Sie selbst in der Hand haben. Ein Menü mit Hummer und Trüffel kostet mehr als eines mit Wintergemüse, das gerade auf dem Höhepunkt steht. Das ist keine Frage der Qualität, sondern des Einkaufspreises.
Uns ist das zweite oft lieber. Eine Rande, die im Oktober aus dem Boden kommt, ist im Oktober das bessere Produkt als ein Spargel, der um die halbe Welt geflogen ist. Wer beim Vorgespräch sagt, wo die Grenze liegt, bekommt ein Menü, das sie einhält — ohne dass es nach Verzicht schmeckt.
Je mehr Gäste, desto tiefer der Preis pro Person. Dazu gleich mehr, weil das die Frage ist, die am häufigsten kommt.
Vier Gänge sind der Richtwert. Sechs oder sieben kosten mehr, aber nicht proportional — ein zusätzlicher Gang bedeutet mehr Produkt und mehr Vorbereitung, nicht einen zweiten Abend. Wie viele Gänge für Ihren Anlass sinnvoll sind, hängt weniger vom Budget ab als davon, wie lange die Runde am Tisch bleiben möchte.
Das überrascht viele Gastgeber, ist aber die einfachste Rechnung im ganzen Text: Planung, Einkauf und Anfahrt fallen bei vier Personen genauso an wie bei sechzehn. Das Menü wird einmal entworfen. Der Markt wird einmal abgefahren. Der Weg an den Zürichsee ist derselbe.
Was sich mit der Gruppengrösse ändert, ist allein die Produktmenge — und die ist der kleinere Teil. Darum verteilt sich der Fixanteil bei einer grossen Runde auf mehr Schultern.
Praktisch heisst das: Ein Dinner zu viert ist nicht die günstigste Art, uns auszuprobieren. Es ist die persönlichste.
Bei einem Aufenthalt im Chalet oder Ferienhaus rechnen wir nicht pro Person, sondern pro Tag: ab 1500 Franken, unabhängig von der Gästezahl. Der Tagessatz deckt Planung, Einkauf, Küche und Aufräumen ab — also auch die Stunden, die niemand sieht.
Das lohnt sich ab einer gewissen Gruppengrösse deutlich. Bei zehn Gästen und drei Mahlzeiten am Tag liegt der Betrag pro Person und Mahlzeit tiefer als bei einem einzelnen Abend — einfach weil derselbe Aufwand auf mehr Essen verteilt wird. Der Privatkoch für Chalet und Ferienhaus ist ab zwei Tagen buchbar.
Auf unserer Seite zu privaten Events finden Sie bewusst keinen Richtpreis. Das ist kein Ausweichen.
Bei einem Abend zu zehnt lässt sich ein Rahmen nennen, weil die Variablen überschaubar sind. Bei vierzig Gästen kommen Fragen dazu, die den Preis stärker bewegen als das Menü: Wie viele Leute braucht der Service? Ist eine Küche vor Ort oder muss eine mobile aufgebaut werden? Wird Geschirr gemietet? Steht der Anlass drinnen oder draussen?
Jede Zahl, die wir vor diesen Antworten nennen würden, wäre geraten. Eine geratene Zahl, die später nicht hält, ist für beide Seiten schlechter als keine.
Vor der Zusage bekommen Sie eine Offerte, in der jede Position einzeln steht:
Kein Pauschalpreis, hinter dem sich etwas verstecken lässt. Der Betrag in der Offerte ist fix; Nachträge gibt es nur, wenn sich die Gästezahl nachträglich ändert.
Wie eine Offerte zustande kommt und was davor passiert, steht im Ablauf.
Zwei Punkte, die im Gespräch regelmässig auftauchen.
Der Ort. Kerngebiet ist die Goldküste zwischen Zürich und Rapperswil, danach der ganze Kanton Zürich. Innerhalb dieses Gebiets fällt die Anfahrt kaum ins Gewicht. Anlässe in der übrigen Schweiz sind möglich — dort steht die Anfahrt als eigene Position in der Offerte.
Die Gruppengrösse und der Service. Bis etwa zwölf Personen kocht und serviert ein Koch allein. Darüber kommt Service-Unterstützung dazu, und die steht dann ebenfalls einzeln in der Offerte. Das ist der Punkt, an dem der Preis pro Person nicht weiter sinkt, sondern wieder leicht steigt.
Vier Angaben genügen für den Anfang: Datum, Ort, Gästezahl, Anlass. Alles Weitere — Menürichtung, Unverträglichkeiten, wie lange der Abend dauern soll — klären wir im Gespräch.
Wenn Sie ein Budget im Kopf haben, nennen Sie es ruhig. Es ist einfacher, ein Menü auf eine Zahl hin zu entwerfen, als ein fertiges Menü nachträglich zusammenzustreichen. Und es ist niemandem unangenehm — in unserem Beruf ist es die normalste Frage der Welt.
Was ein Abend bei Ihnen zuhause umfasst, steht im Detail unter Fine Dining zuhause.
Datum, Ort und Gästezahl genügen für den Anfang. Wir melden uns innert 24 Stunden.
Anfrage stellen